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Gedichte

Soldatengrab!
Die toten Soldaten haben ihr Haus mit Rasen gedeckt.
Sie ruhen im Schoß der Erde aus bis Gott sie weckt.
Die Sterne am Himmel halten Wacht und keine Trommel geht.
Die Engel kommen um Mitternacht und sagen ihr Gebet.
Sie bringen aus der fernen Stadt viel Blumen gelb und blau,
Es hängt an jedem Blütenblatt die Träne einer Frau - Mutter-.

Vermißt

Mein Denken sucht umsonst, wo du jetzt bist,
ein karger Zettel meldete vermißt.
Ob du verwundet, dich die Kugel traf,
schläfst wohl schon den allerletzten Schlaf.
Du braver Mann, der du den Kopf gerade hast getragen
wohl hinterrücks von Meuchlerhand erschlagen.
Nur einer warst du in der großen Schar
und alles ist so, wie es vordem war.
Die Lampe schickt wie sonst ihr mildes Licht,
der Vater beugt sein stilles Angesicht.
Auf seiner Buches dichter Zeilenbreite,
Ganz so wie sonst, er wendet keine Seite.

Mit heimatlichen Gruß
Paul Doktor
10-01-2003






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